Mit Effekten gestalten

Mit Effekten gestalten
Was auch immer Sie sich vorstellen, ob kräftige Metallakzente oder mediterranes Flair, fast alles ist selbst machbar. Mit aufeinander abgestimmten Farbsystemen und -techniken können Sie sich das Umfeld schaffen, in dem Sie sich wohlfühlen. Ob Lasier-, Wisch-, Wickel oder Tupftechnik- es gibt viele Wege, Wände kreativ und wohnlich zu gestalten. Die Farben gibt es meist schon fertig in miteinander harmonierenden Tönen. Sie lassen sich, mit zum System gehörenden Abtönkonzentraten oder auch gemeinsam nutzen. Machen Sie immer einen Farbtest, um die richtige Abtönungen zu prüfen. Besondere Raumwirkung können Sie durch geschickten Einsatz von hellen und dunklen Farben erzielen. Streichen Sie Beispielsweise die Decke hell, wirkt der Raum höher. Geeignete Untergründe für alle Farben sind Raufasertapeten, alte Farbanstriche auf Dispersionsbasis und Gipskarton-Platten. Bereits nach sechs Stunden könne Sie den Raum dann wieder nutzen. Durchgetrocknet sind die Anstriche allerdings erst nach 2 – 3 Tagen.

Lasiertechnik: Streichen Sie die Wand zuerst mit Ihrem Grundfarbton. Zuerst einen seidenglänzenden Anstrich wählen . Dann im zweiten Farbton lasieren. Strukturieren Sie die frisch aufgetragenen Farbe mit einem feuchten Flächenstreichen. Diagonal, senkrecht oder in Bogenschwüngen.

Wickel- oder Rolltechnik: Tauchen Sie das gewickelte Tuch leicht in der Farbe ein und rollen Sie es auf der Wand ab. Dafür gibt es auch spezielle Roller.

Tupftechnik: Nehmen Sie einen zweiten Farbton mit dem Schwamm auf und tupfen die Farbe in der gewünschten Textur auf die gestrichene Wand.

Reibeputz aufbringen: Reibeputz mit der schräg gestellten Glättkelle von unten nach oben aufbringen und dann auf Kornstärke abziehen. Zuletzt mit dem Kunststoff-Glätter verreiben. Durch die Reiberichtung des Kunstoff-Glätters wird die Putzstruktur bestimmt. Sie können den Glätter auch waagerecht oder senkrecht führen. Der Putz wird zuerst geglättet , um eine gleichmäßige Schichtstärke zu erhalten. Beim Rollputz walzen Sie dann die Strukturen Bahn für Bahn in den noch frischen Putz. Tragen Sie nicht mehr Material auf, als Sie in etwa 15 Minuten bearbeiten könne. Sie können die Oberflächenstruktur z.B. mit einem Spachtel oder einer Kelle gestalten. Jedes Werkzeug (z.B. Glätter oder Zahnspachtel) schafft unterschiedliche  Strukturen.
Tipp: Üben Sie erst einmal auf dem Rest einer Gipskarton-Platte. Rustikale Flächenstrukturen erzeugen Sie mit einem Kreisholz oder einem Flächenpinsel. Die Werkzeuge werden dabei Kreis an Kreis im frisch aufgetragen Putz gedreht.